Klassisches Rezept
Berlin ist nicht nur für die Currywurst bekannt, auch die Bulette ist ein berühmtes Gericht der Hauptstadt. Die Zubereitung ist ganz simpel und dauert nicht lange.
Die Berliner Bulette ist ein Klassiker der regionalen Küche. Seit Jahrhunderten begeistert der kleine Fleischklops Hauptstädter und Berlin-Besucher gleichermaßen.
Frikadelle sagt in Berlin kaum jemand zu dem Leckerbissen, die Bezeichnung ist eher im Norden Deutschlands verbreitet. Die genaue Entstehung des Wortes Bulette ist unbekannt, wahrscheinlich wurde die Bezeichnung im 19. Jahrhundert geläufig, als die Franzosen Berlin besetzten. "Boulette" heißt im französischen "Fleischklößchen".
Zweifelsfrei ist laut Experten allerdings geklärt, mit welchen Beilagen die typische Berliner Bulette serviert wird. Auf den Teller gehören demnach neben dem Fleischbällchen noch eine Schrippe und Senf. Genießen kann man sie in Berlin vielerorts – sowohl auf den Karten von Imbissen als auch in luxuriösen Restaurants wie dem von Tim Raue im Fernsehturm ist sie zu finden.
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Wer die Buletten lieber selbst in der Pfanne brutzeln lassen will, kann auf eine Vielzahl an Rezepten zurückgreifen – jeweils mit feinen Unterschieden. Das Grundrezept ist dabei jedoch simpel:
Auch für Kochmuffel ist das Rezept durchaus geeignet, da die Zubereitung meist unter einer halben Stunde gelingt. Serviert werden kann die Bulette nach der Zubereitung sowohl warm als auch kalt. In vielen Rezepten wird außerdem geraten, Cornichons dazu zu essen.