Einfach
Gerade schwappt ein Trend aus Paris in die Bäckereien aus aller Welt: der Crookie. Was sich dahinter verbirgt und wie Sie das Rezept nachbacken können.
Frankfurt – Cookie oder Croissant? Dieses Gebäck ist beides. Und deshalb heißt es auch so. Der Crookie vereint das klassische französische Croissant mit dem amerikanischen Cookie. Ein kurzer Abstecher in die Geschichte: In den 1830er Jahren erfand der aus Wien stammende August Zang die Urversion des Croissants und verkaufte sie in seiner Pariser Bäckerei Boulangerie Viennoise in der Rue de Richelieu. So schreibt es jedenfalls die BBC. Erfinderin des Cookies soll die Amerikanerin Ruth Wakefield gewesen sein, die um 1937 herum gehackte Schokolade in einen Teig mischte, so das Magazin „USA kulinarisch“.
Und der Crookie? Den hat der Pariser Bäcker Stéphane Louvard vor etwa zwei Jahren erfunden. Er hatte gerade Croissants gebacken, blickte sie an und begann dann, die Gebäckstücke zu halbieren und mit Cookieteig zu füllen. Dass er damit einen wahren Hype auslösen würde, ahnte er da allerdings noch nicht. Gute Nachricht für Backliebhaber: Die Leckerei, die nach Angaben von Falstaff ein bisschen wie ein Pain au Chocolat schmeckt, ist ganz einfach selbst herzustellen.
Zutaten (für 4 Crookies):
Zubereitung:
Das Portal „Einfach backen“ gibt den Tipp, die Croissants auch einfach mit dem eigenen Lieblings-Keksteig zu füllen. Natürlich können Sie Croissants auch selbst machen. Falls Sie gekaufte bevorzugen, empfiehlt es sich, auf eine gute Qualität zu achten. Die Croissants sollten frisch und nicht zu flach sein.
Die Idee, zwei Backklassiker zu kombinieren, liegt gerade sehr im Trend. Sehr erfolgreich sind zum Beispiel auch Croffles. Das sind Croissant-Waffeln aus Südkorea. Auch Cronuts (eine Mischung aus Donut und Croissant) oder Cruffins (hier verbinden sich Croissant und Muffin) sind verbreitet. (Quellen: BBC.com, usa-kulinarisch.de, falstaff.de, einfachbacken.de, eigene Recherche) (sibö)
2026-04-08T10:27:38Z